Vorsitzender der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag Wolfgang Greilich: Klimadebatte muss sachlicher und ohne Schreckensszenarien geführt werden

Im Bundespresseportal mahnte der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Wolfgang Greilich, am 15. August 2012 mehr Sachlichkeit in der Klimadebatte an. Die Verkündigung von Schreckensszenarien – wie sie von einigen prominenten Klimaaktivisten in großer Regelmäßigkeit medial zelebriert wird – ist wenig zielführend:

„Es ist für uns von elementarer Bedeutung zu wissen, welche Klima-Risiken lang- und mittelfristig eine mögliche Gefahr für unser Bundesland darstellen. Es ist Aufgabe der Politik, sich umfassend über aktuelle Fakten zum Klimawandel zu informieren, um zielgerichtet darauf hinwirken zu können, das Risiko von Naturkatastrophen zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich abzuschwächen“, erklärte Wolfgang GREILICH, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, beim Besuch des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach im Rahmen der Sommertour der Fraktion.

„Wir legen größten Wert darauf, Schlussfolgerungen für Maßnahmen gegen den Klimawandel anhand von Fakten statt Vorurteilen zu ziehen“, betonte René ROCK, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und klimaschutzpolitischer Sprecher der hessischen FDP-Landtagsfraktion. Prof. Dr. Gerhard Adrian, Präsident der Behörde, informierte die liberalen Politiker bei ihrem Besuch umfassend über die neusten Erkenntnisse der Wetter- und Klimaforschung.  Er mahnte in dem Gespräch zur Sachlichkeit und betonte die Bedeutung, sich der hochkomplexen Thematik rund um Wetter und Klima wissenschaftlich zu nähern. Die Statistiken des Deutschen Wetterdienstes  verzeichneten Klimaschwankungen und deren Auswirkungen bis weit in das vergangene Jahrhundert zurück. Eines von vielen Beispielen sei die Apfelblüte, die derzeit fast 14 Tage früher beginne. „Daraus eine Klimakatastrophe abzuleiten, ist  jedoch falsch“, so Prof. Dr. Adrian im Gespräch mit der liberalen Delegation. Schließlich sei eine starke Schwankung statistisch nachgewiesen. Nachweislich habe es auch immer Wärmeperioden mit hohen CO2 Konzentrationen gegeben. „Einige Argumente von Klimaskeptikern sind oberflächlich und leicht zu entkräften“, erläuterte Dr. Becker.

Ein weiterer Diskussionspunkt waren die verschiedenen Messverfahren, denen sich die wissenschaftliche Meteorologie bedient. „Politische Kreise, die Klima- und  Wetterkapriolen dazu nutzen, Ängste bei den Menschen zu schüren, spielen leichtfertig mit ihrer eigenen Glaubwürdigkeit. Ein aktiver Klima- und Umweltschutz ist das Gebot der Stunde. Dazu bedarf es valider Fakten und Messwerte, wie sie beispielsweise seit Jahrzehnten vom Deutschen Wetterdienst gesammelt und wissenschaftlich ausgewertet werden“, so Greilich abschließend.

Daniel Rudolf
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