Neuer Leiter der Umweltredaktion der New York Times: Klimaskeptische Ansichten werden wir nicht akzeptieren

Schon lange illustrieren die Marketingstrategen des Klimaalarms ihre Beiträge mit Bildern, die tief in die Seele der Leser vordringen sollen. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) verriet am 28. Oktober 2014, mit welchen Strategien hier gearbeitet wird:

Macht Ihnen dieses Bild Angst vorm Klimawandel?
Einsame Eisbären, gewaltige Überschwemmungen, ernste Politiker-Mienen: Die Bilder, mit denen Medien Klimawandel illustrieren, wiederholen sich. Doch wie wirken Sie aufs Publikum? Medienforscher in der Österreich, Deutschland und der Schweiz sind dieser Frage nachgegangen. Die Antworten in Bildern.
Was machen Medien-Bilder zum Klimawandel mit den Konsumenten? Ein internationales Team aus Medienforschern um Mike Schäfer und Julia Metag von der Universität Zürich konzentrierte sich auf zwei Grundfragen: Welche Motive wecken beim Publikum den Eindruck, dass Klimawandel ein wichtiges Thema ist? Und welchen Bildern gelingt es, bei den Lesern das Gefühl auszulösen, dass sie selbst etwas dagegen tun können?

Weiterlesen und -hören beim SRF.

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Der Grad zwischen Editieren und Zensur ist bekanntlich schmal. Am 27. Oktober 2014 erklärte der neue Leiter der Umweltredaktion der New York Times, Adam Bryant, er wird klimaskeptische Ansichten in seinem Blatt nicht dulden. Eine seiner Aufgaben wäre es, Spreu von Weizen zu trennen. In anderen Worten: Bryant zensiert die Klimadiskussion in seinem Sinne. Die Leidtragenden sind letztendlich die Leser, die der ideologisch geprägten Berichterstattung ausgesetzt sind. Bewusst werden problematische Bereiche der Klimawissenschaften ausgespart, um keine Zweifel am angeblichen Klimaalarm-Konsens aufkommen zu lassen.

Im Folgenden ein Auszug aus dem Interview mit Bryant aus der New York Times:

Steering the Climate Change Coverage

Few topics fuel as much reader attention as climate change. Adam Bryant recently became editor of The Times’s expanded team covering the environment. We asked him how he is approaching the position.

[…]

NYT: It is a sprawling topic. What is your strategy for covering it?

BRYANT: There’s no simple playbook, but here are a few thoughts. Part of The Times’s role is to separate the signal from the noise. There are a lot of reports and papers and studies published every day, and Times readers rely on us to choose carefully which ones we’re going to cover.

[…]

NYT: Is the equivalency issue dead? To what extent should we feel obligated to include the views of climate change skeptics?

BRYANT: Claims that the entire field of climate science is some kind of giant hoax do not hold water, and we have made a conscious decision that we are not going to take that point of view seriously.

Ganzes Interview in der New York Times lesen.

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Bereits letztes Jahr, am 9. August 2013, hatte Spiegel Online über eine aus dem Ruder gelaufene Auseinandersetzung unter Klimawissenschaftlern informiert:

Globale Erwärmung: Forscherkrieg um Klimastudie
Die globale Erwärmung führt zu mehr Gewalt – das hatten Forscher im renommierten Fachblatt „Science“ behauptet. Experten reagierten mit heftiger Kritik und beißendem Spott. Jetzt keilen die Autoren der Studie öffentlich zurück.

Ganzen Beitrag auf Spiegel Online lesen.

Mehr als ein Jahr später berichtete Science nun in einem Artikel vom 28. Oktober 2014 über die neueste Runde im immer weiter ausufernden Streit:

A disagreement over climate-conflict link heats up
A debate among scientists over climate change and conflict has turned ugly. At issue is the question of whether the hotter temperatures and chaotic weather produced by climate change are causing higher rates of violence. A new analysis refutes earlier research that found a link, and the two lead researchers are exchanging some pointed remarks.
Last year, a team of U.S. researchers reported a robust connection between climate and violence in Science. But in a critique published online yesterday in Climatic Change, a team of mostly European researchers dismissed the connection as „inconclusive.“ The Science authors are hitting back, claiming that the critics are fudging the statistics and even manipulating their figures. The new analysis „is entirely based on surprisingly bold misrepresentations of our article, the literature, basic statistics, and their own findings,“ says Solomon Hsiang, the lead author of the Science paper and an economist at the University of California, Berkeley.

Weiterlesen in Science.

Ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass in den Klimawissenschaften derzeit offenbar kein vernünftiger Fachdialog möglich ist und die IPCC-Anhänger schnell auf die emotionale Ebene schalten, wenn es einmal knapp für sie wird.